Die Douglasie, auch Douglas-Fichte genannt, ist ein eindrucksvoller Nadelbaum, der ursprünglich aus Nordamerika stammt, heute aber auch in Europa, insbesondere in Deutschland, weit verbreitet ist. Sie kann Höhen von bis zu 100 Metern erreichen, obwohl sie in Mitteleuropa meist etwa 60 Meter hoch wird. Ihr Stamm ist schlank und kann einen Durchmesser von bis zu 2 Metern haben. Die Douglasie gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und wird aufgrund ihres schnellen Wachstums und robusten Holzes geschätzt.

Die Nadeln der Douglasie sind weich, biegsam und leuchtend grün mit einer leicht süßlichen, zitronenartigen Duftnote. Ein markantes Erkennungsmerkmal sind ihre hängenden Zapfen mit schuppenartigen Deckblättern, die wie dreizackige Zungen herausragen.
Douglasien wachsen auf unterschiedlichen Böden und sind sehr widerstandsfähig gegenüber Wind und Trockenheit. In Deutschland wurde sie im 19. Jahrhundert eingeführt und hat sich seither als forstwirtschaftlich bedeutender Baum etabliert, da ihr Holz vielseitig verwendet werden kann – von Bauholz über Möbel bis hin zu Papier. Vor allem im Außenbereich wie bspw. für die Terrassengestaltung lässt sich das Holz der Douglasie besonders gut verwenden.
Dank ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Klimaveränderungen gilt die Douglasie heute als wichtige Mischbaumart für die Zukunft der Wälder in Mitteleuropa. Allerdings wird ihre zunehmende Verbreitung auch kritisch gesehen, da sie heimische Baumarten verdrängen könnte.
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